HOME DIGITALES KOMPENDIUM LESSONS LEARNED ZUSAMMENARBEITEN, UM DIE LÜCKE IM INFORMATIONSFLUSS UND BEI DEN UNTERSTÜTZUNGSDIENSTEN ZU SCHLIESSEN, DIE DEN KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN IM TOURISMUS HELFEN SOLLEN, DEN DOPPELTEN ÜBERGANG ZUR NACHHALTIGKEIT ZU BEWÄLTIGEN.

ZUSAMMENARBEITEN, UM DIE LÜCKE IM INFORMATIONSFLUSS UND BEI DEN UNTERSTÜTZUNGSDIENSTEN ZU SCHLIESSEN, DIE DEN KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN IM TOURISMUS HELFEN SOLLEN, DEN DOPPELTEN ÜBERGANG ZUR NACHHALTIGKEIT ZU BEWÄLTIGEN.

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GELERNTE LEKTIONEN

Viele KMU sind sich zwar bewusst, dass sie für die Umsetzung nachhaltiger Praktiken mehr Kompetenzen benötigen, aber die unterstützenden Organisationen wie Handelskammern oder Business Support Organizations (BSOs) sind nicht in der Lage, diese Bedürfnisse wirksam zu erfüllen. Diese Herausforderung wird durch das Fehlen einer Unternehmenskultur in vielen KMU verschärft, die nachhaltige Praktiken auf eine echte, berufsbezogene und nicht instrumentelle Weise einbezieht, was oft der traditionellen Denkweise des Unternehmens widerspricht.

Direkte Gespräche mit Vertretern von KMU im Bereich des Erlebnistourismus zeigten, dass die Entwicklung von Kompetenzen eine wesentliche Voraussetzung für die Einleitung des doppelten Transformationsprozesses auf Unternehmensebene ist. Es wurde deutlich, dass dieser Prozess nicht nur einen Fokus auf Managementfähigkeiten erfordert, sondern auch darauf, die Mitarbeiter mit dem notwendigen Wissen und den Techniken auszustatten, um Nachhaltigkeit in den täglichen Betrieb zu integrieren.

Zu den wichtigsten Bereichen, in denen Verbesserungen möglich sind, gehören die Einbeziehung von Nachhaltigkeitspraktiken in Verfahren und Methoden, die Förderung eines authentischen Engagements der Mitarbeiter für Nachhaltigkeit und die Stärkung der allgemeinen Nachhaltigkeitskultur im Unternehmen.

Die Zusammenarbeit mit den BSO und den Handelskammern ist von entscheidender Bedeutung, um die Tourismusunternehmen zu den am besten geeigneten Ausbildungs- und Unterstützungsmodellen zu führen. Diese Zusammenarbeit kann den Unternehmen dabei helfen, sich auf Bereiche zu konzentrieren wie:

  • Entwicklung und Umsetzung interner nachhaltiger Strategien und Richtlinien.
  • Durchführung von Risikoanalysen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, um Risiken und Chancen für ein nachhaltiges Wachstum zu ermitteln.
  • Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstseins und -engagements bei Mitarbeitern und Stakeholdern.
  • Stets aktuelle Informationen über grüne und digitale Vorschriften auf nationaler und EU-Ebene und Gewährleistung der Einhaltung dieser Vorschriften.
  • Zusammenarbeit mit externen Organisationen zum Austausch bewährter Verfahren und zur Förderung nachhaltiger Schulungsinitiativen.

Die Lektion, die wir gelernt haben, ist, dass die Sensibilisierung für die Bedeutung der Kompetenzentwicklung ein grundlegender Schritt für Tourismus-KMU ist, um den doppelten Übergang erfolgreich zu bewältigen, wobei der Schwerpunkt sowohl auf der internen Personalschulung als auch auf externen Unterstützungsnetzen liegt.

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