ENTWICKLUNG ODER AKTUALISIERUNG UMFASSENDER TOURISMUSSTRATEGIEN

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Bei der Entwicklung eines Konzepts und von Leitlinien für eine nachhaltige Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz wurden verschiedene Hindernisse und Herausforderungen identifiziert. Die Pandemie verdeutlichte zunächst die Notwendigkeit anpassungsfähiger Strategien, die oft erst bei unmittelbaren Auswirkungen umgesetzt werden, wie beispielsweise bei Reaktionen auf den Klimawandel und Naturkatastrophen (z. B. Ahrtalhochwasser). Auch die Erhebung qualitativ hochwertiger Daten stellt nach wie vor eine Hürde dar und schränkt die Fähigkeit ein, fundierte Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus waren Konsultationen mit Interessengruppen ein wesentlicher Bestandteil, jedoch aufgrund der unterschiedlichen Interessen und Prioritäten eine Herausforderung. Die Zusammenführung der Interessengruppen, die Gewinnung von Erkenntnissen und die Schaffung von Konsens erfordert erhebliche Anstrengungen.

Generell ist die Koordination zwischen den im Tourismus tätigen Einrichtungen und Unternehmen entscheidend. Dies erfordert eine zentrale Stelle, die die Bemühungen effektiv überwacht und integriert. Manchmal wird Nachhaltigkeit in den Organisationsstrukturen nicht die Bedeutung beigemessen, die ihr gebührt. Lücken entstehen, wenn keine klar definierten Rollen definiert sind.

Die Einbindung von KMU ist entscheidend, da sie eine bedeutende Rolle im Tourismus spielen, ihnen aber oft Ressourcen oder Bewusstsein fehlen. Es ist nicht immer einfach, sie zur Teilnahme und Beteiligung an diesem Wandel zu ermutigen. Strategien dürfen nicht theoretisch bleiben; sie sollten konkrete Umsetzungsempfehlungen bieten, um greifbare Ergebnisse zu erzielen.

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