Twin transition skills for the tourism sector in Greece
GELERNTE LEKTIONEN
Die mangelnde Aufklärung der Verbraucher über die Bedeutung des ökologischen und digitalen Wandels wurde als große Lücke identifiziert. Dies bedeutet, dass KMU, die einen solchen Wandel durchlaufen, möglicherweise nicht so große Wettbewerbsvorteile erzielen wie in Märkten, in denen die Verbraucher den Mehrwert des Tourismus durch ökologische und digitale Praktiken kennen. Der Bedarf an Sensibilisierungsprogrammen für die für den doppelten Wandel erforderlichen Kompetenzen wurde als Herausforderung hervorgehoben. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von Verbraucherbildungs- und Sensibilisierungsprogrammen sowie geeigneter Initiativen für Fachkräfte.
Viele griechische Initiativen zielen darauf ab, die Digitalisierungskapazitäten der griechischen Tourismusbranche auszubauen. Diese Projekte unterstreichen die Bedeutung von Kompetenzentwicklung, Zusammenarbeit und Inklusivität für die Förderung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus.
- Das Projekt EXCELTOUR führt das Konzept der Business Excellence in touristischen KMU anhand des international anerkannten Excellence-Modells der Europäischen Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM) ein. Ziel des Projekts ist es, die Nachhaltigkeit des Tourismus zu sichern. Dazu werden qualifizierte Berater und Moderatoren gebildet, KMU auf Zertifizierungen vorbereitet und Erfahrungsaustausch sowie Vernetzung gefördert.
- Das DANEV-GARGOV-Projekt untersucht die sich entwickelnde Beziehung zwischen Tourismus und Kreativwirtschaft. Mit der Entwicklung der Kreativwirtschaft werden kreatives Wissen und Können in der Gesamtwirtschaft eingesetzt. Dieses Projekt begegnet den neuen Herausforderungen im Kreativ- und Tourismussektor durch den Aufbau nachhaltiger, grenzüberschreitender Geschäftspartnerschaften zur gemeinsamen Entwicklung hochwertiger künstlerischer Produkte und touristischer Dienstleistungen.
- Das Projekt „Initiative zur Verbesserung der Kapazität und Zugänglichkeit von Tourismusdestinationen im Grenzgebiet“ förderte den Tourismus für Menschen mit Behinderungen und entwickelte 3D-Werbematerialien, verbesserte Dienstleistungen und die Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen für gefährdete Gruppen. Es umfasst Maßnahmen zur Barrierefreiheit von Touristenattraktionen für Menschen mit Behinderungen, Mitarbeiterschulungen sowie die Bereitstellung von Wegweisern und Informationsschildern sowie Fahrrädern für touristische Zwecke.
Gewonnene Erkenntnisse:
- Business Excellence im Tourismus: Das Projekt EXCELTOUR führt das Konzept der Business Excellence in Tourismus-KMU anhand des international anerkannten Exzellenzmodells der Europäischen Stiftung für Qualitätsmanagement (EFQM) ein. Dieser Ansatz sichert die Nachhaltigkeit des Tourismus und kann als Vorbild für andere KMU dienen, indem er Kompetenzen hervorhebt, die den doppelten Wandel von Tourismus-KMU fördern können.
- Aufbau qualifizierter Berater und Moderatoren: Eine weitere interessante Möglichkeit besteht darin, eine Gruppe qualifizierter Berater und Moderatoren aufzubauen, die KMU bei der Implementierung des EFQM-Modells und der Erlangung der Zertifizierung unterstützen. Dies kann die Qualität der von KMU angebotenen Dienstleistungen verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.
- Verbesserung der Kapazität und Erreichbarkeit von Tourismusdestinationen: Das Projekt „Reiseziele für alle“ konzentriert sich auf die Verbesserung der Kapazität und Erreichbarkeit von Tourismusdestinationen im Grenzgebiet. Dazu gehören Infrastrukturmaßnahmen, Schulungen des Personals sowie die Bereitstellung von Orientierungs- und Informationsschildern und Fahrrädern für touristische Zwecke.