SENSIBILISIERUNG FÜR DEN QUALIFIKATIONSBEDARF FÜR DEN DOPPELTEN ÜBERGANG IM TOURISMUS
GELERNTE LEKTIONEN
Für KMU der Tourismusbranche kann es eine Herausforderung sein, an Schulungen teilzunehmen und Zeit und Geld zu investieren, um Mitarbeiter in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu schulen. Dies wurde beispielsweise vom Aqua Turm Hotel, Fernwaerts Reisen, Dervish Catering or Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH erwähnt.
KMU arbeiten oft mit begrenzten finanziellen Ressourcen und knappen Budgets. Die Bereitstellung von Mitteln für Schulungsprogramme kann die Umleitung von Mitteln aus anderen wichtigen Geschäftsbereichen erfordern, was für KMU-Besitzer eine schwierige Entscheidung darstellt. Die Tourismusbranche ist hart umkämpft, und KMU sehen sich möglicherweise gezwungen, kurzfristige Belange wie Marketing und Kundenservice gegenüber langfristigen Investitionen wie Schulungsprogrammen zu priorisieren. Dieser kurzfristige Fokus kann es KMU erschweren, den Zeit- und Ressourcenaufwand für Schulungsinitiativen zu rechtfertigen.
KMU verfügen in der Regel über kleinere Teams und weniger Mitarbeiter. Das bedeutet, dass die Abwesenheit von Mitarbeitern aufgrund von Schulungen den Tagesbetrieb stören und potenziell die Produktivität beeinträchtigen kann. KMU können sich das nicht leisten. Darüber hinaus fehlt es KMU möglicherweise an der notwendigen Expertise oder dem Wissen über Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Daher fällt es ihnen schwer, geeignete Schulungsprogramme zu finden oder die potenziellen Vorteile von Investitionen in solche Initiativen zu verstehen.
KMU empfinden Nachhaltigkeit und Digitalisierung oft als komplexe und abstrakte Konzepte, was sie zusätzlich davon abhält, in Schulungsprogramme zu investieren. Ohne ein klares Verständnis der konkreten Vorteile und praktischen Anwendungsmöglichkeiten dieser Initiativen zögern KMU möglicherweise, Ressourcen für die Schulung ihrer Mitarbeiter bereitzustellen.